Erfolgs-Beratung München

Selbstsabotage und Erfolgsvermeidung

 

Wenn wir über die Mechanik der Erfolglosigkeit sprechen, müssen wir auch tief in die vielfältige Welt der Selbstsabotage eintauchen. Diese liegt nämlich der hartnäckigen Nicht-Erreichung von Zielen, dem permanenten Scheitern glorreicher Pläne, dem Vergessen reichmachender Ideen, und dem wiederholten Verfehlen persönlicher Erfolge heimlich oft zugrunde.

 

Mit Selbstsabotage hat man es immer dann zu tun, wenn:

 

... einem plötzlich etwas viel wichtgeres einfällt, das man jetzt dringend machen muss...

... wenn man plötzlich zu müde ist, um heute überhaupt anfangen zu können…

... wenn man mysteriöserweise gar nicht erst an das neue Projekt denkt…

... wenn man seine Unterlagen nicht zusammen hat. Wenn wichtige Dinge entweder uauffindbarplötzlich kaputt, oder eigentlich sowieso völlig unbrauchbar sind…

... wenn man noch ganz wichtige Dinge/Infos/Kontakte braucht, um anfangen zu können und irgendwie nicht an diese herankommt…

... wenn man stundenlang persönliche Emails beantwortet, obwohl man eigentlich ja…

... wenn man aus dem „schnellen Nickerchen vorher“ einfach nicht mehr hochkommt…

... wenn man sich plötzlich dabei erwischt, wie man die Speisekammer aufräumt…

... wenn man plötzlich irgendwo sehr unangenehme Befindlichkeiten/ Schmerzen hat…

... wenn man sich plötzlich in eine zehrende Diskussion verstrickt wiederfindet…

... wenn man plötzlich Hunger bekommt und danach so elend vollgefressen ist, dass außer auf dem Sofa zu flacken, wirklich gar nichts mehr geht…

... wenn man „nur ganz kurz noch eben“ eine Sendung im TV fertig anschauen wollte, und dann irgendwie stundenlang hypnotisiert vor der Mattscheibe kleben blieb…

... wenn man eine völlige Handlungsblockade erleidet und nicht mal anfangen kann…

... wenn man den innerlichen Kontakt zum Projekt vollkommen verloren hat…

... wenn man Sachen denkt wie: „Das ist doch alles Murks, wen soll das eigentlich interessieren??“

... wenn man sich vor dramatischen Stimmungsrutschen nicht retten kann…

... wenn man plötzlich glaubt von einem völlig falschen Ansatz ausgegangen zu sein, und alles noch einmal von vorne, diesmal dann richtig, aufziehen zu müssen…

... wenn man so schlecht geplant hat, dass einem alles wie ein riesiges, angstmachendes und unüberwindliches Knäul vorkommt…

... wenn man „toxische Spielkameraden“ um sich hat, die einem eigentlich gar nicht gut tun, die einen in ihre Probleme verstricken, und die einem die Energie absaugen…

... wenn man einen Fehler entdeckt hat und nun glaubt daran gescheitert zu sein, oder das man überhaupt zu doof für das ganze Vorhaben sei…

... wenn man plötzlich der Meinung ist, all das dauere doch viel zu lange und lohne sich am Ende eigentlich gar nicht…

... wenn man einfach nicht richtig denken kann und den Kickstarter für’s Kurzzeitgedächtnis nicht wiederfindet: Birne leer…

wenn man tausend unwichtige Dinge vorschiebt, weswegen man jetzt nicht anfangen kann. Dieses Phänomen ist umgangssprachlich bekannt als Aufschieberitis, der korrekte Fachbegriff dafür lautet Prokrastination

... wenn man plötzlich übergangslos das Interesse an seiner eigenen Arbeit und seiner eigenen Idee verloren hat…

... wenn man einfach, verflixt nochmal, die Zeit nicht findet, um sich endlich mal dranzusetzen. Immer ist irgendwas anderes los…

... wenn man der Meinung ist, dass man ganz entspannt im Urlaub damit anfängt, oder noch besser: in den Weihnachtsferien…

... wenn man der Meinung ist, nur in einem ganz speziellen Umfeld die angepeilte Leistung erbringen zu können. Dieses Umfeld ist aber irgendwie nicht herstellbar…

... wenn man glaubt, seinen Job und dieses Vorhaben niemals unter einen Hut bringen zu können. Wenn man glaubt, das sowieso nur ohne geregelten Job je hinzukriegen…

... wenn man glaubt, dass man zur Durchführung viel mehr Geld benötigt, als man mittelfristig zur Verfügung stellen kann…

... wenn man schlechte Kritik einfordert und sich dann damit so verhält, als hätte Gott gerade höchstpersönlich ein Spott-Fax geschrieben…

... wenn man plötzlich glaubt, zu unwürdig für die eigenen Idee zu sein…

... wenn man mit tausend täglichen Tücken zu kämpfen hat: von verlorenen Autoschlüsseln, bis hin zu Virus-Infektionen. Man will ja wirklich anfangen, aber das Leben lässt einen irgendwie einfach nicht…

... wenn man heimlich glaubt, dass man es eigentlich gar nicht nötig haben sollte sich so dermaßen anstrengen zu müssen…

... wenn man auf die „große Chance“, die „überfällige Rettung“ oder die „glorreiche Entdeckung“ wartet, anstatt den Popo einfach mal vom Sofa zu stemmen und etwas reales dafür zu tun…

... wenn man solchen (Liebes-)Kummer hat, dass es einem einfach nicht zumutbar ist, jetzt damit anfangen zu müssen. Außerdem kann man gerade wirklich nicht, man fühlt sich viel zu elend, um brillant zu sein…

... wenn man ständig das Ziel wechselt und nichts je zuende bringt…

... wenn man tausend verschiedene, spannende Ziele hat und nur hin- und herspringt. Wenn diese Ziele in keinem sinnvollen Überbau zueinander stehen. Wenn nichts jemals richtig fertig wird und alles in einem undurchdringlichen Netzwerk von „erst-wenn-dies-dann-geht-das“ zusammenhängt…

... wenn man glaubt, dass diese Entscheidung jetzt zu 100% richtig zu sein hat…

... wenn man fürchtet, dass man „in dieser Sache hier“ dann für immer und alle Zeit einzementiert sein wird und daher keine Entscheidung dafür treffen kann…

... wenn man weiß, dass nur ein absolut lückenlos perfektes Ergebnis den eigenen Ansprüchen auch nur ansatzweise genügen wird können…

... wenn alle Lösungsvorschläge auf scheinbare Probleme sofort mit „Ja, aber…!“ beantwortet werden…

... wenn man sich nicht die Erlaubnis gibt, ganz klein anzufangen und auch Fehler machen zu dürfen. Wenn man glaubt sofort sterben zu müssen, wenn man scheitern sollte…

... wenn man nur die ganz großen Fragen stellt, nur weltumspannend zu planen bereit ist, und heute mindestens noch schnell das quadratische Rad erfinden muss. Wenn man nur hypnotisiert auf „das ganz große Ding“ starrt…

wenn man sich mit niedrig-frequenter Zerstreuung volldröhnt, anstatt Nahrung für die Seele und das Projekt aufzunehmen…

... wenn man sich nicht erlaubt hat, sich bei dieser Arbeit amüsieren zu dürfen. Wenn man glaubt, dass es anstrengend, hart und schwer sein muss…

... wenn man unzutreffende und grausame Selbst-Urteile anwendet. Man erlaubt sich nicht blockiert zu sein, man ist schlichtweg nur zu faul und von Haus aus zu blöd...

... wenn man eigentlich gar nicht daran glaubt, dass man es schaffen kann…

... wenn man glaubt man wolle dieses Projekt. In Wahrheit sucht man aber eigentlich etwas ganz anderes, das man sich aber nicht einzugestehen traut…

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Klingt das jetzt irgendwie fast lustig…? Ist es aber nicht, hier wird echtes Leid geschmiedet. Wer in einer Selbstsabotage-Schleife festhängt, fühlt sich dem Tode näher, als dem Leben. Er fühlt sich von seinen Kräften, seiner Inspiration, seiner Vision auf magische Weise abgeschnitten, als läge plötzlich ein schrecklicher Bann auf ihm. Er fühlt sich als Versager, und das ist er auch tatsächlich, denn er versagt sich den eigenen Erfolg. Das Geheimnis dahinter lautet: Wer sich selber sabotiert, der will eigentlich gar nicht erfolgreich sein! Interessant dabei ist nun natürlich: Und warum will er das eigentlich gar nicht, obwohl er doch genau das vorzuhaben glaubt…???

Dazu müssen wir erkennen: Selbstsabotage ist nur ein Symptom aber nicht die Ursache. Das heißt, wir können uns jetzt lebenslang mit der Aufdeckung, der Benennung und Herkunft von verschiedensten Spielarten der Selbstsabotage beschäftigen, und kommen der Lösung unserer Blockaden doch keinen Millimeter näher. Wir müssen wissen: Selbstsabotage ist die Auswirkung eines inneren Widerstandes. Und wo kommt dieser Widerstand her??? Die Antwort auf diese Frage ist vielschichtig und absolut individuell. Ein paar Gesetzmäßigkeiten kann man jedoch festlegen: Widerstand tritt immer dann auf, „wenn nicht alle Teilnehmer eines Teams im selben Boot sitzen und in die gleiche Richtung blicken“. Das gilt für weltliche Teams, genauso wie für „Innere Teams“ (siehe: Friedemann Schulz von Thun „Miteinander Reden, Teil 3“). Wenn in unserem „Inneren Team“ die Stimme eines Angsthasen hockt und von grausamen Weltuntergangs-Phantasien faselt, dann wird er so lange alles blockieren, bis er angehört und ganzheitlich beruhigt wurde. Wir müssen uns mit allen Aspekten unseres Selbst versöhnen!

Solche inneren Nörgel-Stimmen holt man sich nur dadurch auf die Seite der zuversichtlichen Macher, indem man dann das Tempo drosselt und/oder die Schritte verkleinert. So weit verkleinert, bis sie keine Angst mehr machen. Dieser kleine Angsthase braucht Sicherheit! Und das ist auch gut so, denn das ist unser evolutionäres Programm der vorausahnenden Gefahrenvermeidung: Veränderungen machen Probleme - Probleme machen Angst - Angst heißt es gibt eine Bedrohung - Bedrohungen können ganz schnell tödlich ausgehen! Man bedenke nur mal: unser Höhlen-Ur-Ahn veränderte seinen Status von „in-der-Höhle-am-Feuer-rumhocken“ in „aus-der-Höhle-raus-latschen“… Und mit Pech war er dann sogleich eine Lebendfutterspende! Unsere Biologie hinkt uns einfach in mehrfacher Hinsicht ein paar Jahrtausende hinterher, so ist das nun einmal. Und die Angst vor Veränderungen hat uns, trotz eines Lebens voll schnellster Veränderungen, leider immer noch nicht verlassen. Dass der Wechsel der präferierten Eissorte nicht konsequent lebensbedrohliche Konsequenzen hat, das wissen wir zwar, trotzdem fühlen wir uns oft irgendwie auch ein bißchen unwohl dabei, jetzt einfach mal etwas ganz Neues zu wagen. Wer weiß schon, was dabei dann hinterher rauskommt…

Aber wie erwischt man nun diesen ängstlichen Störenfried…? Man muss lernen sich aufmerksam zuzuhören und auf seine „gemischten“ oder gar „widerstreitenden“ Gefühle zu achten… Irgendwo da stiftet er seine Unruhe. Wenn er hörbar ist, dann meistens mit folgender Textbeilage: „Ja, aber…!!!“. Das ist ein untrügliches Zeichen für einen höchst aktiven Widerstand. Man meint, man habe es mit einem normalen dreidimensionalen Problemchen zu tun? Man kann es aber einfach nicht auflösen, weil von irgendwoher immer ein mehr oder weniger logischer Einwand kommt? Da hat jemand Angst und versucht das heimlich unserem Gehirn als „rationale Bedenken“ unterzuschieben! Das ist die Stelle, wo viele Erfolge einfach versterben. Weil wir gefangen sind in einem Labyrinth aus Widerständen, Widerworten, klugen Einwänden und nicht allzu klugen, aber dramatisch sehr gut inszenierten Einwänden aus unserem Inneren. Und all das, bevor wir den verdammten Pinsel überhaupt mal in der Hand gehabt haben, um unser Meisterwerk zu kreieren…!

Ein schwerer Denkfehler auf dem Weg zum Erfolg ist außerdem der in Deutschland verbreitete Irrglaube, dass man nur dann brillant sein kann, wenn man sich auch brillant und super-duper-gut fühlt. Seien wir doch auch mal realistisch zur Abwechslung ;-) und fragen uns: wann ist das denn bitte schon mal der Fall? In aller Regel doch nur im Anfangs-Schub einer vermeintlich genialen Idee! Ein euphorischer Zustand, der einer Verliebtheit nicht ganz unähnlich ist: beschleunigter Puls, Gedankenrasen, Benebeltheit, leichte Besessenheitsgefühle. Dann kommt die Realität und sobald die ersten Hürden auftauchen, hängt das Köpfchen doch ganz schnell wieder runter, oder? Man kann so nicht weiter machen, weil man sich so uninspiriert und derrangiert fühlt. Morgen. Übermorgen. Nächste Woche. Nächsten Monat. Ostern… Tja.

Alles in allem ist das vielleicht der größte Gau überhaupt, denn wir haben wahrscheinlich vorher niemanden gecastet, der uns dabei hilft das Formtief zu ignorieren, weiter an die Idee (und an uns!) zu glauben und einfach weiterzumachen. Wir glauben: Wenn wir uns schlecht mit unserer Idee fühlen, dann liegt das unzweifelhaft nur daran, dass die Idee schlecht ist und wahrscheinlich wir selber auch! Merke: Triff niemals eine Entscheidung, wenn Du Dich nicht gut fühlst. Mach einfach nur weiter. Das ist übrigens ein Geheimnis, das die Erfolgreichen von den Erfolglosen unterscheidet: die Erfolglosen haben aufgegeben, wenn sie sich nicht mehr gut mit ihrer Idee fühlten. Die Erfolgreichen haben einfach weitergemacht, solange bis sie sich wieder gut fühlten.

Es ist wichtig Erfolge nicht alleine zu planen und nicht alleine durchziehen zu wollen. Ohne Mannschaft in den Kulissen sind wir schnell verloren. Selbst die gößten Revolutionäre waren nicht alleine: Weder Jesus Christus, noch Ché Guevara, noch Christus Kolumbus! Viele von uns nutzen nicht die Kraft von Teams, von Freunden oder der Familie oder auch der von ausgebildeten externen Unterstützern und Beratern.

Es ist zum Beispiel meine Berufung diese Lücke für Sie zu schließen, Ihnen zu helfen Ihre Sabotage-Mechanismen auzuhebeln, Ihnen zu helfen herauszufinden, was sie eigentlich wirklich wollen und Sie dann dazu zu bringen den Erfolg zu haben, den Sie verdienen!

  

 

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